7 Fehler auf
Handwerker-Webseiten — und wie du sie reparierst.
Ich schaue mir jede Woche neue Webseiten von Handwerkern, Praxen und kleinen Geschäften am Niederrhein an. 90 % machen dieselben sieben Fehler. Hier sind sie — mit konkreten Fixes, die du heute Nachmittag selbst angehen kannst.
Die meisten Webseiten von kleinen Firmen sind nicht „schlecht designed". Sie sind technisch okay, aber funktional kaputt — weil ein paar grundlegende Dinge fehlen, die der Webdesigner damals nicht wusste oder nicht für wichtig hielt. Hier die sieben häufigsten.
1. Telefonnummer ist nicht klickbar
Auf dem Handy will der Kunde tippen → anrufen. Wenn deine Nummer als Bild oder als reiner Text auf der Seite steht, muss er sie kopieren oder abtippen. 30–40 % brechen ab.
Fix: <a href="tel:+491601467068">+49 160 1467068</a> — 30 Sekunden Arbeit, 10 % mehr Anrufe.
2. Kein Google Business Profil verlinkt
Wenn jemand wissen will, ob du gut bist, schaut er bei Google nach Bewertungen. Wenn du dein Google-Business-Profil nicht eingerichtet hast, ist da nichts → er geht zum nächsten Anbieter.
Fix: 30 Minuten Setup — siehe unsere Anleitung.
3. Kein Hinweis auf den Ort
„Maler Müller — Qualität seit 1987" sagt mir nichts. „Maler Müller — seit 1987 in Goch und Umgebung" sagt mir alles. Plus: Google rankt Seiten besser, die ihren Ort klar nennen.
Fix: Ortsname in Titel, in der Hero-Headline, im Footer, im Impressum. Nicht versteckt.
4. Stockbilder von amerikanischen Models
Wenn auf deiner Handwerker-Seite ein generisches Stockbild eines lächelnden weißen Mannes mit gelbem Helm steht, der nicht du bist → unbewusst denkt der Besucher: „Die geben sich nicht mal die Mühe, ein echtes Foto zu machen."
Fix: Mach selbst 5 Fotos mit dem Handy — von dir, deinen Mitarbeitern, deinen Werkzeugen, deiner Werkstatt, einer fertigen Arbeit. Authentisch schlägt Stock immer.
5. Keine konkreten Preise oder Spannen
„Bitte fragen Sie unverbindlich an" — okay, mache ich nicht. Ich will eine grobe Orientierung. „Bad-Sanierung ab 8.000 €" oder „Stundensatz 65 €" reicht völlig, schreckt niemanden ab, und filtert die Anfragen die zu klein sind.
Fix: Eine Preis-Spanne oder einen Stundensatz prominent zeigen. Das verliert keine Aufträge — es spart dir Zeit mit den falschen Anfragen.
6. Kontaktformular fragt 12 Felder ab
Name, Anrede, Geburtsdatum, Telefon, E-Mail, Adresse, Wunschtermin, Branche, wie haben Sie uns gefunden, etc. — jedes Pflichtfeld reduziert die Antwortrate.
Fix: 3 Felder reichen: Name, E-Mail oder Telefon, Nachricht. Den Rest klärt das nachfolgende Gespräch.
7. „Letzte Aktualisierung 2019"
Wenn der letzte Blog-Beitrag aus 2019 ist oder das Impressum noch alte Daten hat → wirkst du verschlafen. Niemand will einen Klempner, der seit 6 Jahren seine Webseite nicht angefasst hat.
Fix: Alle 2–3 Monate 5 Minuten Pflege — neues Foto vom Job, ein kurzer Beitrag, aktuelle Öffnungszeiten. Reicht. (Im Sichtbar-Paket machen wir das für dich.)
Bonus: das eine Ding, das fast nie schiefgeht
Auch wenn alles oben kaputt ist — wenn du schnell auf Anfragen reagierst (innerhalb 4 Stunden), gewinnst du die meisten Aufträge. Webseiten-Fehler sind Bremsen. Geschwindigkeit beim Antworten ist der Beschleuniger.
Fazit
Diese 7 Fehler zu beheben kostet 2–3 Stunden Arbeit, wenn du es selbst machst — oder 200–400 € netto, wenn wir es übernehmen. In beiden Fällen rentiert es sich nach 1–2 Aufträgen mehr.
Wenn du wissen willst, wie viele dieser 7 Fehler auf deiner Seite sind: schick uns deine Domain, wir machen einen kostenlosen Kurz-Check innerhalb 24 h.
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Wir gucken drauf.
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